10 Tipps zum Wäsche Trocknen mit und ohne Wäschetrockner

Beim richtigen Umgang mit einem Wäschetrockner sollte einiges beachtet werden. Hier kommen zehn nützliche Tipps, die bei der Nutzung des Wäschetrockners eine echte Hilfe sind. Wer diese beachtet, hat keine Probleme mehr mit seiner Wäsche. Und los geht’s:

1. Wäsche an der Leine oder im Trockner trocknen

Wäschae aufhängen zum TrocknenWer die Möglichkeit hat, seine Wäsche im Freien auf der Wäscheleine zu trocknen, sollte diese Möglichkeit in der warmen Jahreszeit in Anspruch nehmen. So kann Energie gespart werden, und die Wäsche erhält durch das Trocknen in der Sonne einen ganz besonderen und frischen Geruch.

Die Wäsche kann auch auf einem Wäscheständer vorgetrocknet werden und dann am nächsten Morgen im Wäschetrockner fertig getrocknet werden. Im Winter ist der Wäschetrockner in jedem Fall die bessere Wahl, da er Zeit spart und der Trocknungsprozess effektiver ist, als das Trocknen auf der Leine. Um auch in der kalten Jahreszeit Energie und Kosten zu sparen, sollte ein Wärmepumpentrockner zum Einsatz kommen.

2. Das richtige Programm wählen

Heutzutage verfügen die meisten Trockner über eine große Anzahl von Programmen, welche nicht nur auf den Trocknungsgrad beschränkt sind, sondern auch die Möglichkeit bieten, bei Bedarf nach Art des Gewebes zu trocknen. Dadurch hat ein Trockengerät auch sehr viele Vorteile, denn man kann auch empfindliche Stoffe in der Maschine trocknen, wie zum Beispiel Wollstoffe.

Dafür muss ein Programm mit einer geringen Trockentemperatur gewählt werden. Zudem bietet die Auswahl des richtigen Programms auch die Möglichkeit, eine Menge an Energie zu sparen. Für eine Ladung Hemden wird dann weniger Energie benötigt, als zum Beispiel für dicke Handtücher, sogar bei gleichem Trocknungsgrad. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich die Gewebearten separat zu waschen und auch separat zu trocknen.

In Bezug auf das, sollte auch das Programmende beachtet werden. Man sollte immer im Blick haben, wenn die Wäsche trocken ist. Denn direkt nach dem Trocknen ist die Wäsche schön warm und man kann sie beinahe faltenfrei glatt streichen und dann ordentlich zusammenlegen. So werden lästige Falten verhindert und die Textilien müssen nicht gebügelt werden. Ebenfalls kurz nach Ende der Trockenzeit hat die Wäsche einen sehr guten Geruch.

3. Der Grad der Trocknung

In den meisten Maschinen können verschiedene Trocknungsgrade eingestellt werden. Am häufigst vorkommend sind die Trocknungsgrade Schranktrocken und Bügeltrocken. Wird das Programm Bügeltrocken gewählt, hat die Wäsche noch eine Restfeuchte, so dass diese direkt gebügelt werden kann.

Bei dem Programm Schranktrocken hingegen kann die Wäsche praktischerweise sofort zusammengelegt werden und im Schrank verstaut werden. Darüber hinaus kann zwischen den verschiedenen Gewebearten, als Mindestauswahl zwischen dem Programm Pflegeleicht und Baumwolle ausgewählt werden. Zusätzlich verfügen moderne Wäschetrockner über ein Schnelltrockenprogramm, welches optimal ist, wenn die Wäsche angetrocknet wird.

4. Gut schleudern, um Energie zu sparen

Um beim Trockenvorgang so viel Energie wie möglich zu sparen, sollte die Wäsche, wenn sie es verträgt, in der Waschmaschine mit einer hohen Drehzahl geschleudert werden. Dann kann die Wäsche auf der Leine etwas antrocknen und erst am nächsten Morgen in der Maschine getrocknet werden.

Außerdem spart man viel Energie mit der Wahl des richtigen Trockners. Besonders zu empfehlen sind was die Energieeffizienz angeht heutzutage Wärmepumpentrockner. Die besten Geräte dieser Art haben wir hier getestet.

5. Maschine voll machen

Natürlich ist ein Wäschetrockner sehr praktisch. Allerdings lohnt es sich nicht nur ein paar Kleidungsstücke im Trockner zu trocknen, da es zu viel Energie kostet. Die Maschine arbeitet effektiv und spart am meisten Energie, wenn sie gut beladen ist.Verfügt der Trockner über das gleiche Fassungsvermögen wie die Waschmaschine, kann die Wäsche ohne Schwierigkeiten mit einem mal umgefüllt werden. Mit Ausnahme von Kleidungsstücke, die nicht trocknergeeignet sind.

6. Reinigung nicht vergessenWärmepumpentrockner Trommel reinigen

Viele Wärmepumpentrockner heutzutage sind mit einem Selbstreinigungssystem ausgestattet, welches dafür zuständig ist, dass der Kondensator frei von Flusen und sauber bleibt. Damit dies auch reibungslos geschieht, muss meistens das Flusensieb per Hand gereinigt werden.

Diese Reinigung sollte nach jedem Gebrauch des Wäschetrockners erfolgen. Denn, je weniger Staub und Schmutz sich in der Maschine ansammeln kann, umso besser ist die Leistung des Geräts beim Trocknen und es wird auch mehr Energie beim Trocknen gespart.

7. Den frischen Duft erhalten

Öfters hat es den Anschein, dass die Wäsche, die im Trockner getrocknet wurde, nicht so gut riecht, als, wenn sie zum Beispiel im Garten auf einer Leine getrocknet wird. Der Grund dafür ist, dass die Trockenmaschine über ein starkes Belüftungssystem verfügt, welches einen großen Teil der Duftstoffe nach draußen transportiert.

Um trotzdem frisch riechende Wäsche zu bekommen, gibt es im Handel spezielle Tücher für den Trockner zu kaufen, die während des Trockenprozesses ihren Duft an die Wäsche weiter geben. Eine andere Möglichkeit ist, zu versuchen sehr schonend und kurz zu trocknen, um den Duft zu erhalten. Dafür wird die Wäsche vorher angetrocknet oder mit dem Programm Bügeltrocken getrocknet.

Ebenfalls eine gut riechende Seife, sowie ein Duftsäckchen oder Duftkerzen im Kleiderschrank geben der Wäsche auch einen angenehmen Geruch.

8. Für den Wäschetrockner ungeeignet?

Viele Bekleidungsstücke tragen ein Etikett, welches zeigt, dass sie nicht für die Trockenmaschine geeignet sind. In den meisten Fällen ist es trotzdem möglich diese Kleidung mit im Trockner zu trocknen. Dies ist deshalb möglich, da die meisten modernen Trockner mit einer großen Anzahl an schonenden Trockenprogrammen ausgestattet sind. Dadurch kann mit dem entsprechenden Programm auch empfindliches Gewebe wie zum Beispiel Wolle getrocknet werden.

Diese Programme haben zwar eine längere Laufzeit, dafür wird dank der angemessenen Absenkungen der Temperatur beim Trocknen, zum Beispiel das Einlaufen von Kleidung vermieden. Viele der Etiketten werden vom Hersteller sicherheitshalber angebracht, damit sich die Firmen vor eventuellen Schadensersatzforderungen durch Käufer absichern können. Bei Aufdrucken allerdings, sollte man aufpassen, da diese beim Trocknen in der Maschine oft brüchig werden oder sich zusammenziehen können.

9. Knitterfrei trocknen

Viele Weichspüler beinhalten Zusätze, damit die Wäsche beim Trocknen knitterfrei bleibt. Doch dies trifft nicht immer zu, wenn man die Kleidung aus dem Wäschetrockner nimmt. Der Grund dafür ist nicht unbedingt der Weichspüler, sondern der Trockner selbst. Während des Trockenvorganges bauschen sich die Fasern auf, und werden rasch weich und kuschelig.

Wird die Wäsche nach Ende des Programms nicht relativ rasch ausgeräumt, können durch die Restfeuchte in Verbindung mit dem Gewicht der Wäsche Falten und Knitter entstehen. Wer dies berücksichtigt, kann sogar Hemden fast faltenfrei aus dem Trockner entnehmen.

10. Ohne Fusseln

Vor allem Tierbesitzer wissen, wie lästig es ist, wenn die Kleidung voller Fussel, sowie Haare ist. Besonders auf schwarzer Kleidung ist jedes Haar und jeder Fussel zu sehen. Wird die Kleidung zum Auffrischen in den Wäschetrockner gegeben, werden Fussel und Haare beseitigt. Das Auffrischprogramm läuft nur wenige Minuten und die Wäsche ist wieder frei von Fusseln. Alle Fussel sammeln sich im Flusensieb und können problemlos entfernt werden.

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  • Juni 2, 2016
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